#Zweiraumsilke – Detox

Dass es in der heutigen Zeit noch Bands gibt, die unglaubliche elf Mitglieder zählen, ist ja ohnehin schon eine Ausnahme. Dass sich eine solche Formation dann aber auch noch den Namen #Zweiraumsilke gibt, irritiert (sicherlich gewollt() umso mehr.
Aber sei es drum. Die Mädels und Jungs dieser interessanten musikalischen Wohn-Musik-WG machen auf ihrem ersten Album „Detox“ das, was so eine große Wohneinheit in so kleinen Räumen zwangsläufig machen muss – zu allen Seiten offen sein. Und genau das findet sich auf „Detox“ wieder.
14 Titel, locker flockig und leicht. Ohne bewusste Leichtigkeit, sondern einfach so aus den Ärmeln geschüttelt. Musikalisch in den Zwischenwelten von Pop, Hip-Hop, Jazz, Funk und Soul befassen sich #Zweiraumsilke mit den grundlegenden Themen, die eine Combo, die das Leben so nimmt und genießt, wie es auf einen zukommt. Die Songs kreisen sich inhaltlich um Themen wie Selbstfindung, Depressionen, an den eigenen Körper und Geist denken, zwischenmenschliche Beziehungen und das immer wieder mal auftauchende Rundum-Thema Liebe.
Recht cool in Zusammenarbeit mit Kraans de Lutin, der bereits für Szenegrößen wie Seeed oder auch Culcha Candela gearbeitet hat, produziert, ist „Detox“ eine abwechslungsreiche Reise und ein erster Einblick in das außergewöhnliche (Musik-)Leben der ominösen #Zweiraumsilke.

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